Technik

Was ist Condition Monitoring?

In der industriellen Produktion werden seit den letzten Jahren immer mehr Maschinen eingesetzt. Diese funktionieren grundsätzlich nach vorprogrammierten Programmen, dennoch kann man die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit nicht immer ganz garantiert. Hier kommt Condition Monitoring ins Spiel.

Allgemeine Informationen

Condition Monitoring ist ein englischer Ausdruck und bedeutet auf Deutsch so viel wie „Zustandsüberwachung„. Genau das ist es auch: spezielle, computergesteuerte Systeme kontrollieren die Maschinen in festgelegten zeitlichen Intervallen auf deren Funktionstüchtigkeit. Heutzutage ist das mit dem menschlichen Auge sehr oft nicht mehr möglich, da minimale Fehler in der Frästechnik zwar nicht erkennbar sind, aber fatale Folgen haben können. Wenn beispielsweise eine wichtige Maschine einmal ausfällt, kann es zu Produktionsausfällen kommen, da sehr viel von genau diesem Gerät abhängig ist. Mit einer Überwachungstechnik sowie Kollisionskontrolle können solche Fehler oft schon früher entdeckt werden und Ausfälle vermieden werden. Außerdem wird die Sicherheit erhöht und Unfälle werden vermieden, da diese oftmals im Zusammenhang mit defekten Geräten stehen. Mehr dazu erfahren Sie unter https://easyjoinit.de/software/easy-join-it-reachability/.

Vorausschauende Instandhaltung

Hier kommt der zweite wichtige Begriff im Zusammenhang mit Überwachungstechnik ins Spiel: Predictive Maintenance. In der heutigen Zeit arbeiten industrielle Geräte sehr oft an ihren Belastungsgrenzen, damit die Produktion so produktiv wie möglich ist. Deshalb ist es von sehr hoher Notwendigkeit, mögliche Schwachstellen schon im Vorhinein zu erkennen und zu beheben. Das bedeutet, dass gefährdete Teile der Maschinen schon ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch nicht kaputt sind. Nur durch präventive Wartung kann das Produzieren absolut reibungslos geschehen. Selbst wenn die Maschine nicht sofort reparabel ist, kann man durch Fehlerprognosen die Produktion umlagern und damit Stillstände vermeiden. Im weiteren Sinn wird auch die Lebensdauer der maschinellen Anlagen erhöht. Manchmal sind die unentdeckten Mängel nämlich so groß, dass sie langsam, aber sicher die gesamte Maschine zerstören. Wenn man diese Mängel aber schon vorher entdeckt, kann genau das vermieden werden. Die Anschaffung einer neuen Maschine ist bei solch hochkomplexen Anlagen mit äußerst hohen Kosten verbunden, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Condition Monitoring einrichten

Viele Unternehmen bieten es bereits an, ein solches System zur Maschinenüberwachung einzubauen. Im Internet findet man viele Vergleiche, damit man die beste Überwachung finden kann. Dennoch ist es je nach Betrieb und Geräte abhängig, welches individuelles System man wählt. Man kann aber sagen, dass die Kosten verhältnismäßig zu einem Produktionsausfall sehr klein sind und wirklich gravierende Fehler vermieden werden können. Denn wenn man viele Maschinen in der Industrie verwendet, muss man mit hohen Wartungskosten rechnen und muss auch bereit sein, präventiv viele Teile zu ersetzen.

Ein solches Monitoring kann man für jedes Unternehmen empfehlen, das eine eigene Produktion mit Maschinen hat. Selbst wenn es nur sehr klein ist und weniger als fünf Spezialgeräte verwendet werden, sollte eine Überwachung eingerichtet werden. Spätestens wenn man einmal einen Fehler entdeckt und diesen präventiv beheben kann, wird man diesem System dankbar sein.